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Solardächer für die Milchviehanlage in Saadow

 

Saadow. Auf den Dächern der Milchviehanlage Saadow, einem Betriebsteil der Landboden Bronkow Agrar GmbH, ist eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 600 Kilowatt peak (KWp) in Betrieb gegangen. "Mit rund 10 000 Quadratmetern Dachfläche ist sie eine der größten Dachanlagen im Landkreis OSL“, sagt Roland Kalz… Bei der Wahl der 4500 PV Module setzte die in Lug (Gemeinde Bronkow) ansässige Firma auf leistungsstarke Bauelemente der in Deutschland produzierenden Schott Solar AG. Bei der Inbetriebnahme hob Kalz die gute Zusammenarbeit mit Investor und Eigentümer der Milchviehanlage hervor.

Die Photovoltaikanlage liefere Strom für rund 100 Haushalte, wie auch für die Verbrauchs-anlagen der Milchviehanlage. Ein Teil des Stroms werde in landwirtschaftlichen Anlagen, da-runter die Kühlaggregate der Milchviehanlage, eingespeist. Der nicht benötigte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist.

 

(mit freundlicher Genehmigung uhdl  und Lausitzer Rundschau, lr-online.de)

 

 

Veröffentlichung in der Lausitzer Rundschau vom 05. Februar 2013

Foto/Text: Uwe Hegewald/uhdl

 

 


 

Damit beim Start ins solare E-Mobility-Zeitalter nichts schief geht

Batterieanlage, BTU CottbusCottbus, 20.12.2011 – Im Dezember übergab die A-R-T GmbH eine  Photovoltaik- und Batterieanlage an die BTU Cottbus, die u.a. als regenerative Einspeisung für Ladestationen für Elektrofahrzeuge dienen soll. Damit verfügt der Lehrstuhl Energieverteilung und Hochspannungstechnik über die notwendige technische Infrastruktur, um in den nächsten Jahren das Zusammenspiel von E-Cars, Batteriespeichern, Solarstrom und  Versorgungsnetzen unter Alltagsbedingungen zu erforschen. Bedeutsam ist, dass das von Professor Schwarz betreute Forschungsprojekt bereits heute an der Vision arbeitet, dass künftig flächendeckend ein Großteil der E-Mobility-Energie aus Solarstrom bereitgestellt wird.

Die Anlage mit einer Batteriespeicherkapazität von ca. 2000 kWh, von denen 500 kWh dynamisch nutzbar sind, einem SMA Back-up System mit 30kW Nennleistung und einer Photovoltaik-Leistung von über 100kWp gilt als eine der größten ihrer Art in Deutschland. Für die Ausführung und Realisierung zeichnete sich die A-R-T GmbH verantwortlich. Bei der A-R-T GmbH, wo man in der Vergangenheit bereits mehrfach prämierte Lösungen bei Demonstrationsvorhaben im Bereich der regenerativen Energieerzeugung entwickelte, ist man stolz, bei diesem zukunftweisenden Forschungsprojekt mit dabei gewesen zu sein. Dabei konnten in Sachen kommunale netzautarke Energiekonzepte im Zusammenspiel mit Batteriespeichertechnologien wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. So sagt der Geschäftsführer Roland Kalz: „Wir rechnen uns gute Chancen aus, unser Know-how in ähnliche nationale Pilotprojekte mit einbringen zu können. Gerade weil wir über langjährige Erfahrungen im Automotivbereich verfügen.“ Das Forschungsprojekt zeigt, dass Berlin und Brandenburg bei der (R)evolution ins solare E-Mobility Zeitalter vorne mit dabei sind.

Das deutschlandweit einmalige Projekt entwickelt und erprobt den Einsatz von Elektrofahrzeugen in Städten zwischen 50.000 und 200.000 Einwohnern unter Einsatz von innerstädtisch erzeugtem Solarstrom. Neben der A-R-T GmbH waren weitere Unternehmen an der Einrichtung der Infrastruktur für die Durchführung des Forschungsvorhabens beteiligt, u.a. die Vattenfall Europe Mining&Generation, German-e-Cars, uesa GmbH – Uebigauer Elektro- und Schaltanlagenbau und die ARCUS Planung + Beratung Bauplanungsgesellschaft mbH.

Über A-R-T: Die A-R-T mit Sitz in der Lausitz ist ein Ingenieurs- und Konstruktionsbüro für Automotive, Anlagenbau, Industrieanwendungen und Photovoltaik; mit den Schwerpunkten Projektentwicklung, Consulting, Konstruktion und Bauausführung. Die Firma konnte bereits Patente für innovative technologische Entwicklungen im Bereich Abgasnachbehandlungen erwerben.

Weitere Informationen: http://a-r-t-kalz.de/ Bild: @ A-R-T GmbH, Batterieanlage, BTU Cottbus

Pressekontakt:
A-R-T Kalz
Am Schießplatz 9
01968 Hörlitz                                 
Tel.: 01 77 - 54 54 268

 


 

BFH: Vorsteuerabzug im Zusammenhang mit der Installation einer Photovoltaikanlage

BFH, Pressemitteilung Nr. 90/11 vom 09.11.2011 zu den Urteilen XI R 29/09, XI R 21/10 und XI R 29/10 vom 19.07.2011

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich in drei Urteilen grundsätzlich zu den Voraussetzungen und zum Umfang eines Vorsteuerabzugs im Zusammenhang mit der Installation einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie geäußert. Danach ist ein (privater) Betreiber einer PV-Anlage, der den mit seiner Anlage erzeugten Strom kontinuierlich an einen Energieversorger veräußert, insoweit umsatzsteuerrechtlich Unternehmer. Er ist damit grundsätzlich zum Abzug der ihm in Rechnung gestellten Umsatzsteuer aus Aufwendungen berechtigt, die mit seinen Umsätzen aus den Stromlieferungen in direktem und unmittelbarem Zusammenhang stehen.

Der BFH hatte über folgende Sachverhalte zu entscheiden:

  1. Ein (privater) Stromerzeuger installierte eine PV-Anlage auf dem Dach eines anderweitig nicht genutzten (leerstehenden) Schuppens. In diesem Fall kann der Stromerzeuger den Vorsteuerabzug aus den Herstellungskosten des Schuppens nur teilweise beanspruchen, nämlich nur insoweit, als er das gesamte Gebäude für die Stromlieferungen unternehmerisch nutzt. Voraussetzung ist allerdings, dass diese unternehmerische Nutzung des Schuppens mindestens 10 % der Gesamtnutzung beträgt. Denn nach dem Umsatzsteuergesetz (UStG) gilt die Lieferung eines Gegenstands (hier: Schuppens), den der Unternehmer zu weniger als 10 % für sein Unternehmen nutzt (sog. unternehmerische Mindestnutzung), als nicht für das Unternehmen ausgeführt (Az. XI R 29/09).

  2. Ein (privater) Stromerzeuger installierte eine PV-Anlage auf dem Dach eines Carports, den er zum Unterstellen eines privat genutzten Pkw verwendete. In diesem Fall kann der Stromerzeuger den Carport insgesamt seinem Stromerzeugungs-Unternehmen zuordnen. Er war nach damaliger Rechtslage zwar in vollem Umfang zum Vorsteuerabzug aus den Herstellungskosten des Carports berechtigt, falls die unternehmerische Nutzung des gesamten Carports mindestens 10 % betrug, musste dann aber die private Verwendung des Carports als sog. unentgeltliche Wertabgabe versteuern (Az. XI R 21/10).
    Es ist darauf hinzuweisen, dass nach einer am 1. Januar 2011 in Kraft getretenen Änderung des UStG der Vorsteuerabzug in derartigen Fällen nur noch teilweise möglich ist. Nach § 15 Abs. 1b UStG ist der Vorsteuerabzug u. a. für Lieferungen und sonstige Leistungen ausgeschlossen, soweit diese nicht auf die unternehmerische Verwendung eines Gebäudes entfallen.

  3. Ein (privater) Stromerzeuger ließ das Dach einer schon vorhandenen, anderweitig nicht genutzten (leerstehenden) Scheune neu eindecken und installierte sodann eine PV-Anlage auf dem Dach. In diesem Fall kann der Stromerzeuger den Vorsteuerabzug aus den Aufwendungen für die Neueindeckung des Daches nur teilweise beanspruchen, nämlich nur insoweit, als er das gesamte Gebäude für die Stromlieferungen unternehmerischen nutzt. Hier gilt die 10 %-Grenze nicht, weil es nicht um Herstellungskosten eines gelieferten Gegenstands geht, sondern um Erhaltungsaufwendungen in Form von Dienstleistungen (Az. XI R 29/10).

Den unternehmerischen Nutzungsanteil an dem jeweiligen Gebäude hat der Unternehmer im Wege einer sachgerechten und von der Finanzverwaltung zu überprüfenden Schätzung zu ermitteln. Dabei kommt nach den genannten Urteilen des BFH z. B. ein Umsatzschlüssel in Betracht, bei dem ein fiktiver Vermietungsumsatz für den nichtunternehmerisch bzw. privat genutzten inneren Teil des Gebäudes einem fiktiven Umsatz für die Vermietung der Dachfläche an einen Dritten zum Betrieb einer PV-Anlage gegenübergestellt wird.

Der BFH verwies alle drei Verfahren an die Finanzgerichte zurück, damit diese den jeweiligen unternehmerischen Nutzungsanteil ermitteln.

10.11.2011/Quelle: BFH

 


Solarstrom wird immer wettbewerbsfähiger

Neue Vergütungstarife ab 1. Juli 2011

Die Vergütung von Solarstrom nähert sich in großen Schritten den Tarifen für Haushaltsstrom an. Ende Februar hat der Bundestag beschlossen, den Preissenkungen der Solarbranche zu folgen und die Vergütung für Solarstrom zu senken. Aktuell wird Solarstrom mit bis zu 28,74 Cent pro KWh vergütet. Zum 1. Juli wird diese Vergütung um bis zu 15 % abgesenkt. Damit kann ab Juli ein Vergütungstarif von unter 25 Cent pro kWh erreicht werden.

Die Solarbranche löst damit ein altes Versprechen ein: Die wirtschaftliche Produktion von sauberem Strom direkt dort wo er verbraucht wird. Gerade in der Mittagszeit, wenn der Strombedarf in Deutschland besonders hoch ist, entlastet der Solarstrom durch die Erzeugung vor Ort die Stromnetze.

Die Vergütung von Solarstrom ist im EEG, dem Erneuerbare Energien Gesetz, geregelt. Im EEG ist festgelegt, dass Anlagenbetreibern für 20 Jahre ein fester Vergütungstarif garantiert wird. Das Installationsjahr kommt zu den 20 Jahren als Bonus hinzu. Roland Kalz, Geschäftsführer von A-R-T GmbH erläutert: „Es wird derjenige belohnt, der in der ersten Jahreshälfte seine Anlage in Betrieb nimmt. Wer bereits im März oder April eine Solaranlage errichtet, profitiert besonders. Denn zu diesem Zeitpunkt hat der Anlagenbetreiber die sonnenreichen Monate des Jahres noch vor sich.“

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“, weist A-R-T GmbH weiterhin auf die besondere Situation in 2011 hin: Die Preise für PV-Anlagen sind jetzt schon gesunken. Die Vergütungssätze werden jedoch erst zum 1. Juli geändert. Wer rechtzeitig reagiert, nutzt den niedrigeren Anlagenpreis und sichert sich für 20 Jahre die höhere Vergütung.

Die Solarbranche berichtet davon, dass sich die Auftragsbücher für das zweite Quartal zu füllen beginnen. Im Jahr 2010 gab es auch schon eine Absenkung des Einspeisetarifes zum 1. Juli. Damals führte dies zu einem überhitzen Markt in den Monaten Mai und Juni. Viele Anlagenbetreiber konnten Ihre Anlage jedoch nicht rechtzeitig fertig stellen. „Die Montagekapazitäten waren komplett ausgelastet, mehr ging einfach nicht mehr“, erklärt rückblickend Roland Kalz. Wer beabsichtigt, eine Photovoltaikanlage zu erwerben, sollte die Bestellung noch im März auslösen und hätte damit genug Zeit die Angebote zu prüfen. Der Kunde kann sicher sein, noch von dem höheren Einspeisetarif zu profitieren und er erntet in den ertragsstarken Sonnenmonaten Mai und Juni.

Die Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energien ist ab dem jeweiligen Installationsjahr für 20 Jahre festgeschrieben. Unabhängig von Inflation und Preissteigerungen der anderen Energieträger bleibt der Preis unverändert. Je höher der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromnetz ist, desto weniger wirken sich Preissteigerungen bei Öl, Kohle, Gas oder Uran auf den Strompreis aus.

25.03.2011/Quelle: A-R-T

 


A-R-T GmbH erhält Auftrag zum Bau einer
Photovoltaik-mit Batterieanlage an der BTU Cottbus


Die A-R-T GmbH gewinnt die Ausschreibung der Brandenburgischen Landesbetriebe zur Errichtung einer Photovoltaikanlage, zur Einspeisung des erzeugten elektrischen Stroms in eine Batterieanlage an der BTU Cottbus.

Im Projekt mit dem Namen "Solar Research Energy Field", wird der erzeugte elektrische Strom in einer geschlossenen stationären Blockbatterie gespeichert.

Die PV-Anlage wird im Bereich von Dach- und Fassadenflächen eines Gebäudes integriert und hat eine Gesamtleistung von ca. 120 kWp.

Herzstück der Anlage ist ein Solarmeßkopf/ PV Sensorfeld der zur Auswertung, Messung und Informationsverarbeitung dient.

Realisiert werden ebenfalls Anschlüsse zur Versorgung von bis zu 15 Elektroautos. Die Gesamtanlage kann sowohl im Netzparallelbetrieb als auch im Inselbetrieb betrieben werden.

Durch die Steuerfunktionen im sogenannten Umrichter wird automatisch festgelegt, wohin die erzeugte Elektroenergie weitergeleitet werden soll. So können die stationäre Speicherbatterie, geplante Elektroautos oder das Netz wahlweise bedient werden.

Integriert in die Anlage ist ebenfalls eine interne Verbrauchsmessung.

"Mit der Realisierung dieser Anlage wird ein weitere Schritt in Richtung Tiefenanwendung der Photovoltaik Technik aufgezeigt" so der Projektleiter der A-R-T GmbH, Olaf Mertsching.

Neben dem angestammten Geschäft der Planung und Installation von Photovoltaik - Anlagen auf Dächern und im Freiland, sowie die Errichtung von Carports nach Kundenwunsch, geht die A-R-T GmbH kontinuierlich den Weg der Vertiefung zur Anwendung der Photovoltaiktechnik.

"Hier sehen wir ein enormes Potential für die Zukunft. Insbesondere für das verarbeitende Gewerbe, für den Privathaushalt, den öffentlichen und kommunalen Einrichtungen bestehen noch enorme Einsparpotentiale um die stetig wachsenden Betriebskosten zu senken", unterstreicht der Geschäftsführer der A-R-T GmbH, Roland Kalz. "Wir meinen, wir stehen noch ganz am Anfang einer spannenden Entwicklung. Wir werden unser Serviceangebot weiter ausbauen und auf die Bedürfnisse unserer Kunden fokussieren. Insbesondere unsere Fachplaner, aber auch unsere Fachinstallateure, verfügen über 15 Jahre Erfahrungen in der Photovoltaiktechnik. Damit können Systemlösungen und kompletter Service aus einer Hand angeboten werden"

22.12.2010/Quelle: A-R-T GmbH


Eigener Sonnenstrom fürs Rathaus

 

 


Photovoltaik Fassadenanlage Flugplatz Welzow


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